Tierarztpraxis am Atzelberg
Dr. Jeannette Pfeffer
06152 956 30 30
Am Atzelberg 17
64521 Groß-Gerau

Aktuelles / Blog

Außergewöhnliche "Dr. House-Fälle" aus der Praxis & aktuelle Termine
Bitte beachten Sie: Es handelt sich um medizinische Berichte, die teilweise verstörende Bilder von z.B. Operationen enthalten können.

Einen Kloß im Bauch...

..hatte dieser 14 Jahre alte Kater. In der letzten Woche hatte er immer weniger gefressen und nun auch den Kotabsatz eingestellt.

Über die Zeit hatte das Tier auch abgenommen.

Da die Umfangsvermehrung schon im Bauch deutlich zu fühlen war (14 x 4 cm), wurde nur zur örtlichen Abklärung noch ein Röntgenbild gemacht.

Auch hier war zu sehen, das die Umfangsvermehrung mittig im Bauchraum lag.

Die chirurgische Eröffnung zeigte dann, das es sich um einen Tumor handelte. Dieser saß an der Gekrösewurzel. Dieser Bereich wird deshalb so genannt, weil alle Versorgungsleitungen des Darmes hier abgehen und dann in die Darmbereiche ziehen (wie die Stengel eines Blumenstraußes oder die Wurzeln eines Baumes). Dies ist auch der Grund, warum hier eine Entfernung nicht in Betracht kommt: würde der Lymphknoten entfernt werden, würden auch alle Zuleitungen für den Darm entfernt werden müssen, was dazu führen würde, das der Darm absterben würde.

Dieser Tumor an dieser Stelle ist nicht operabel. Das Tier wurde auch hier in der Narkose noch eingeschläfert.

Einen Mitesser

...der besonderen Art hatte dieser Kaninchenbock. 

Seit einiger Zeit zeigte sich bei dem Tier immer wieder schmieriger Durchfall. Hefen oder andere Bakterien, die dafür in Frage kämen waren jedoch nicht nachweisbar.

Bei der letzten Untersuchung fiel dann eine unruhige Umfangsvermehrung im hinteren Bauchbereich auf. Auch im Röntgen konnte diese röntgendichtere Struktur dargestellt werden.

Es wurde vereinbart, das Tier zu eröffnen, um abzuklären, ob ggf. die Struktur entfernt werden könnte.

In der Operation zeigte sich jedoch, das ein Lymphknoten des Darmes bereits grossflächig in den Darm eingebrochen war und diesen auch schon fast völlig ausfüllte.

Wir entschieden uns zum Einschläfern.

Zum Würgen...

...war auf einmal der Tag für diese Katze. Plötzlich hatte sie angefangen zu würgen und zu spucken. Da Katzen sich leider nicht "einfach so" in den Rachen schauen lassen, musste sie für diese Aktion in Narkose gelegt werden. Katzen haben ihren Rachenbereich unterhalb der Zungenebene liegen. Das heisst: nur wenn die Zunge maximal aus dem Maul gezogen wird, kann man in den Rachen einsehen. Eventuell vorhandene Fremdkörper "verschwinden" sonst optisch hinter Schleimhautfalten oder dem Kehldeckelbereich.

Zieht man die Zunge jedoch weit heraus, ist der Fremdkörper - hier Katzengras - auf einmal sehr gut zu sehen. 

Dieser wird dann mit einer Zange gefasst und entfernt. Grashalme können sehr scharfrandig sein, von daher sollte das Tier nach der Entfernung ein Antibiotikum bekommen und ein Schmerzmittel.

Besser Durchatmen...

Der zu lange Gaumen behinderte den Kehldeckel bei seiner Ventilfunktion deutlich (erkennbar an dem leider für diese Rasse oft typischen "Ansauggeräuch" beim Atmen und dem dabei massiv nach oben ziehenden Bauchbereich eim Einatmen, hervorgerufen durch den entstehenden Unterdruck). Die Kürzung muss bei der Operation individuell an den Patienten und seine Möglichkeiten angepasst werden, das gleiche gilt für die Weitung der Nasenöffnung.

Da es nach der Operation durch die "Normalisierung" der Nasenöffnungsweite gar nicht "so dolle" aussieht, extra der Vergleich zwischen "operierter Seite" und "natürlicher Seite"...dann fällt der Unterschied nämlich plötzlich auf.

Ebenso beim Kürzen des Gaumens, zunächst sieht man fast nichts aus dem Rachenbereich und nach der Kürzung hat man "Durchblick". 

Auch wenn dieses Thema leider - besonders bei den Liebhabern dieser Rassen - verharmlost wird: Die Tiere leben mit einer dauerhaften Atemnot, ebenso wie leider viele Möpse. Es ist ein Akt der Fürsorge, diesen Tieren ihr Problem zu erleichtern, im Idealfall sogar fast zu beheben. Teilseise - besonders beim Mops - muss hierbei auch manchmal die Nasenfalte gekürzt werden, da diese sich über den Nasenspiegel legt.

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